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Werkbank in einer Tischlerei mit zwei ausgedruckten Website-Entwürfen, einem Angebot mit abgehakten Positionen, Zollstock und Arbeitshandschuh; eine Hand hakt mit dem Stift eine Position ab
Webdesign · Die Handwerker-Website · 9 Minuten

Webdesign für Handwerker: woran du eine gute Agentur erkennst

Wer „Webdesign für Handwerker“ bei Google eingibt, bekommt zuerst zwei Anzeigen, dann eine KI-Übersicht und danach seitenweise Agenturen, die alle dasselbe versprechen: mehr Anfragen. Die Seiten, die dabei herauskommen, sehen sich oft zum Verwechseln ähnlich, und das Telefon bleibt trotzdem still. Am Preis liegt das selten. Es liegt an den Fragen, die vor der Unterschrift niemand gestellt hat. Hier stehen die sechs, auf die es ankommt, dazu fünf Warnsignale im Angebot und was eine Seite bei uns kostet.

Florian Dembinsky · Gründer & Geschäftsführer, RGN Marketing
Das Wichtigste in Kürze

Eine Agentur, die Webdesign für Handwerker wirklich kann, erkennst du an ihren Antworten, nicht an ihrem Portfolio. Sie nennt dir das Suchwort, für das deine Startseite gebaut wird. Sie misst die Ladezeit mit Zahlen. Und sie schreibt ins Angebot, dass die Seite hinterher dir gehört: Domain, Texte, Code. Wer bei einer dieser drei Fragen ausweicht, baut dir eine Visitenkarte und keine Auftragsquelle.

  • Die sechs Fragen vor der Unterschrift: Suchwort, Ladezeit, Eigentum, Angebot, Referenzen, Texte, Fotos
  • Google bewertet die Ladezeit am 75. Perzentil der echten Besucher. Das größte sichtbare Element soll in höchstens 2,5 Sekunden stehen
  • Unser One-Pager kostet ab 499 € netto, der Mehrseiter ab 999 € netto, jeweils als Festpreis, bevor jemand anfängt

Warum Webdesign für Handwerker ein eigenes Fach ist

Ein Handwerksunternehmen hat im Schnitt elf tätige Personen. So zählt es das Statistische Bundesamt für das Handwerk. Eine Marketingabteilung ist in diesen elf nicht dabei. Der Chef steht auf der Baustelle, im Büro kümmert sich jemand um Rechnungen und Termine, und die Website hat 2017 der Neffe gebaut, der inzwischen in Hamburg studiert und das Passwort nicht mehr findet. Wer so einen Betrieb bedient, muss anders arbeiten als eine Agentur, die Onlineshops oder Software-Firmen betreut.

Drei Dinge sind beim Webdesign für Handwerker anders. Erstens kommt der Besucher vom Handy, meist mit einem konkreten Schaden und wenig Geduld. Zweitens entscheidet der erste Bildschirm über den Anruf: Leistung, Ort und Telefonnummer müssen dort stehen, bevor irgendjemand scrollt. Die neun Elemente dafür stehen im Beitrag Website für Handwerker: was draufgehört, damit das Telefon klingelt. Drittens hat der Betrieb keine Zeit für Zuarbeit. Texte, Fotos, Freigaben: Das muss die Agentur so organisieren, dass es in zwei Telefonaten erledigt ist.

Kurz gesagt

Gutes Webdesign für Handwerker ist zuerst Handwerk und dann Design. Die Agentur muss wissen, wonach dein Kunde sucht, wie er anruft und was ihn vor der Anfrage zögern lässt. Farben und Schriften kommen danach und sind in zwei Tagen gemacht.

Sechs Fragen an eine Webdesign-Agentur für Handwerker

Diese sechs Fragen stellst du jeder Agentur, die dir Webdesign für Handwerker anbietet. Am Telefon, nicht per Mail, und zehn Minuten reichen dafür. Am Telefon hörst du, ob jemand nachdenkt oder abliest. Die Tabelle zeigt, welche Antwort du erwarten darfst und bei welcher du besser auflegst.

FrageGute Antwort und Warnsignal
1. Für welches Suchwort baut ihr meine Startseite? Gut: Eine Leistung plus Ort, etwa „Dachdecker Telgte“. Jede weitere Leistung bekommt ihre eigene Seite.
Warnsignal: „Für alles, was ihr macht.“ Dann rankt die Seite für nichts.
2. Wie schnell lädt die Seite auf dem Handy, und womit messt ihr das? Gut: Eine Zahl. Unter 2,5 Sekunden für das größte Element, gemessen mit PageSpeed Insights an echten Besuchern.
Warnsignal: „Schnell genug.“ Oder ein Verweis auf das Hosting-Paket.
3. Wem gehören danach Domain, Hosting, Texte, Bilder, Code? Gut: Dir. Domain auf deinen Namen, Nutzungsrechte im Angebot, alle Zugänge bei der Übergabe.
Warnsignal: Ein Abo, bei dem die Seite verschwindet, sobald du kündigst.
4. Was steht im Angebot, Position für Position, und was kommt im zweiten Jahr dazu? Gut: Festpreis mit Einzelposten. Hosting und Pflege stehen als eigene Zeile mit Betrag.
Warnsignal: „Ab“-Preis ohne Liste. Stundensatz ohne Obergrenze.
5. Zeigt mir drei Seiten für Betriebe, die heute live sind. Gut: Drei Adressen zum Anklicken, auf dem Handy geprüft, mit Ladezeit.
Warnsignal: Entwürfe, Vorlagen oder Seiten, die „gerade im Relaunch“ sind.
6. Wer schreibt die Texte und wer macht die Fotos? Gut: Die Agentur schreibt nach einem Gespräch mit dir. Die Fotos kommen von deiner Baustelle.
Warnsignal: Platzhaltertext bis zum Livegang. Stockfotos mit weißen Helmen.

Die Zielwerte für die Ladezeit stammen aus Googles Core Web Vitals: 2,5 Sekunden für das größte sichtbare Element, 200 Millisekunden Reaktionszeit, gemessen am 75. Perzentil der echten Seitenaufrufe. Die Warnsignale stammen aus den Seiten und Angeboten, die Betriebe zum Umbau mitbringen.

Frage drei entscheidet über die nächsten zehn Jahre

Die Frage nach dem Eigentum wird beim Webdesign für Handwerker am seltensten gestellt und tut später am meisten weh. Das Urheberrecht an Texten, Fotos oder Code liegt zunächst bei dem, der sie geschrieben, fotografiert oder programmiert hat. Du bekommst ein Nutzungsrecht, einfach oder ausschließlich, und wenn im Vertrag nichts dazu steht, entscheidet der Vertragszweck darüber, wie weit es reicht. So regelt es § 31 des Urheberrechtsgesetzes. Lass dir deshalb schriftlich geben: Domain auf deinen Namen, Zugänge zu Hosting und Unternehmensprofil, ausschließliche Nutzungsrechte an allem, was für dich entstanden ist. Dann kannst du auch nach drei Jahren die Agentur wechseln, ohne dass Seite, Domain oder Bewertungen verloren gehen.

Webdesign fürs Handwerk: fünf Warnsignale im Angebot

Manche Angebote erkennst du schon beim Lesen. Fünf Dinge, die uns beim Webdesign für Handwerker immer wieder begegnen und bei denen wir Betrieben raten, vor der Unterschrift nachzufragen:

  • „SEO inklusive“ ohne ein einziges Suchwort. Wer nicht sagt, wofür die Seite ranken soll, hat es nicht geprüft.
  • Baukasten zum Agenturpreis. Steht im Angebot Wix, Jimdo oder ein gekauftes Theme, zahlst du für Einrichtung. Das kann in Ordnung sein, muss aber im Preis stehen.
  • Monatsabo ohne Übergabe. Ein Abo für 129 € im Monat kostet nach drei Jahren 4.644 €, also mehr als ein Mehrseiter mit fünf Leistungsseiten, und ob dir danach etwas gehört, steht im Kleingedruckten.
  • Kein Wort zu Rechtstexten, Cookie-Banner und Messung. Das kommt dann als Nachtrag. Oder gar nicht.
  • Die Agentur selbst ist schlecht zu erreichen. Wer vor dem Auftrag drei Tage für eine Antwort braucht, braucht nach der Rechnung länger.

Keins dieser Signale ist allein ein Grund abzusagen. Zwei davon im selben Angebot sind es.

Was Webdesign für Handwerker kostet: Festpreis, Stundensatz oder Abo

Drei Preismodelle sind beim Webdesign für Handwerker üblich. Der Festpreis nennt eine Zahl, die steht. Der Stundensatz schätzt die Stunden, und die Schätzung wächst gern im dritten Monat. Das Abo nennt einen kleinen Betrag im Monat und behält die Seite. Für einen Betrieb mit elf Leuten ist der Festpreis das einzige Modell, bei dem der Chef vorher weiß, was es kostet, und nachher die Seite besitzt.

Bei uns kostet Webdesign für Handwerker ab 499 € netto als One-Pager und ab 999 € netto als Mehrseiter mit bis zu fünf Leistungsseiten. Unternehmensprofil, Branchenverzeichnisse, Rechtstexte, Cookie-Banner und Messung sind in beiden Paketen drin. Der genaue Preis hängt am Umfang: Seitenzahl, Textmenge, Fotos. Nach dem ersten Gespräch bekommst du eine Zahl, die steht, keine Nachträge, keinen Stundenzettel. Was in Paket S und Paket M steckt, steht auf der Leistungsseite.

Billig sind wir damit nicht. Wer nur eine Visitenkarte mit Adresse und Öffnungszeiten braucht, fährt mit einem Baukasten für ein paar Euro im Monat günstiger. Unser Preis lohnt sich ab dem Tag, an dem die Seite Anfragen bringen soll.

Homepage für Handwerker erstellen lassen: so läuft es bei einer guten Agentur

Der Ablauf verrät mehr über eine Agentur als ihr Portfolio. So sieht er aus, wenn jemand Webdesign für Handwerker nicht zum ersten Mal macht:

  1. Gespräch, 20 bis 30 Minuten. Was machst du, wo, für wen, und was ist dir ein Auftrag wert? Ohne diese Antworten gibt es keinen Preis.
  2. Suchwort und Struktur. Je Leistung eine Seite, je Ort eine, dazu die Fragen, die der Kunde vorher klären will. Wie Google das bewertet, steht unter SEO für Handwerker: ohne Werbebudget gefunden werden.
  3. Texte und Fotos. Die Agentur schreibt, du korrigierst die Fachbegriffe. Fotos kommen von deiner Baustelle, zehn Stück vom Handy reichen für den Anfang.
  4. Bau und Prüfung. Drei bis fünf Wochen, danach die Messung: Ladezeit, Handy-Ansicht, Formular, Anruf-Knopf.
  5. Übergabe. Zugänge, Nutzungsrechte, Domain auf deinen Namen. Und danach die Zahlen: welche Seite Anrufe bringt und welche nicht.

Was das bei uns konkret heißt

Wir sind eine Online-Marketing-Agentur aus Münster für Handwerk, Bau und Dienstleistung, und Webdesign für Handwerker heißt bei uns: ein Suchwort je Seite, von Hand gebaut, ohne Baukasten, vor dem Livegang gemessen. Über 160 Websites und Landingpages sind so bei uns live gegangen. Im Angebot stehen die Positionen mit dem Preis daneben. Werbekonto und Website laufen auf deinen Namen, das Unternehmensprofil auch. Wenn du irgendwann woanders hingehst, nimmst du alles mit.

Ans Telefon geht ein fester Ansprechpartner, der deinen Betrieb kennt. Antwort am selben Werktag, meist innerhalb einer Stunde. Einmal im Monat bekommst du eine Seite mit Zahlen: wie viele Anfragen, woher sie kamen, was jede gekostet hat. Und wenn sich etwas nicht rechnet, sagen wir das, auch wenn es uns den Auftrag kostet.

Wer wissen will, wo seine jetzige Seite steht, schickt uns die Adresse per WhatsApp. Wir messen Tempo und Technik, dazu die Handy-Ansicht, und sagen dir, ob eine Überarbeitung reicht oder ein Neubau günstiger ist. Den Seiten-Check gibt es ohne Verpflichtung, siehe Website erstellen lassen zum Festpreis.

Eine Agentur, die dir nicht sagen kann, für welches Suchwort sie deine Startseite baut, baut sie für sich selbst.

Fazit

Beim Webdesign für Handwerker zählen die Antworten vor der Unterschrift. Suchwort, Ladezeit, Eigentum, Angebot, Referenzen, Texte: Wer die sechs Fragen ohne Ausweichen beantwortet, versteht dein Gewerk, und wer ausweicht, baut dir eine Visitenkarte, die weniger kostet und nichts bringt.

Wenn du gerade ein Angebot auf dem Tisch hast, geh die sechs Fragen damit durch. Oder ruf unter 0251 14911661 an, dann sehen wir uns in 20 Minuten deine jetzige Seite an und sagen dir, was fehlt, auch wenn du anschließend woanders baust. Wie wir Webdesign für Handwerker selbst machen, steht unter Webdesign für Unternehmen zum Festpreis.

Häufige Fragen

Preis, Texte, Standort: was Betriebe vor dem Auftrag fragen

Was kostet Webdesign für Handwerker?

Ab 499 € netto als One-Pager und ab 999 € netto als Mehrseiter mit bis zu fünf Leistungsseiten, bei uns jeweils als Festpreis vor dem Start. Hosting und Pflege stehen als eigene Position im Angebot. Bei Abo-Modellen lohnt die Rechnung über drei Jahre: 129 € im Monat sind 4.644 €, und ob die Seite danach dir gehört, steht im Kleingedruckten.

Wie kann ich als Handwerker eine Website erstellen lassen, ohne selbst Texte zu schreiben?

Indem die Agentur nach einem Gespräch mit dir schreibt. 30 Minuten am Telefon reichen für Leistungen, Einsatzgebiet und die drei Fragen, die Kunden immer stellen. Du korrigierst danach nur die Fachbegriffe. Die Fotos machst du mit dem Handy auf der Baustelle, bei Tageslicht und ohne Filter, den Rest übernimmt die Agentur.

Brauche ich eine Webdesign-Agentur aus meiner Stadt?

Nein. Wichtiger als der Firmensitz ist, dass die Agentur dein Gewerk kennt und ans Telefon geht. Wir sitzen in Münster und bauen für Betriebe von Flensburg bis Konstanz, abgestimmt wird per Telefon und WhatsApp. Lokal muss die Seite sein, nicht die Agentur.

Woran merke ich im Erstgespräch, ob die Agentur mein Gewerk versteht?

An ihren Fragen. Wer nach Einzugsgebiet, Notdienst, Auftragswert und den häufigsten Kundenfragen fragt, hat schon Betriebe gebaut. Wer zuerst nach Lieblingsfarbe und Logo fragt, baut dir eine Visitenkarte. Und wer dir das Suchwort für deine Startseite nennt, bevor du danach fragst, versteht Webdesign für Handwerker.

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